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Rolls Royce

1904 schlossen sich Henry ROYCE und Sir Charles Stewart ROLLS zusammen: ROYCE baute die Autos, ROLLS verkaufte sie. Auf dem Pariser Autosalon von 1904 zeigte ROLLS & Co. die ersten ROLLS-ROYCE.
1906 wurde die ROLLS-ROYCE LTD in der Conduit Street in London gegründet.
Die Produktion war in Derby angesiedelt, wo sie bis 1939 blieb, dann ab 1945 in Crewe.
Ebenfalls 1906 wurde der SILVERGHOST vorgestellt und ging ab 1907 als 40/50 hp in Produktion.
1910 starb der jüngere von beiden, Charles Rolls, bei einem Flugzeugabsturz.
Das Markenzeichen, die roten Buchstaben RR, wurde schwarz. Es wurden auch kleinere Wagen als der große 7,1 Liter-GHOST gebaut, jedoch nur Wenige.
Im ersten Weltkrieg begann bei RR der Flugmotorenbau, bis heute eine Domäne der Firma.
Ab 1919 ging die Fertigung der Silverghost weitgehend unverändert weiter. Es kamen aber auch wieder kleinere Typen für den Selbstfahrer hinzu (20 hp).
1919 wurde die amerikanische ROLLS-ROYCE –Schwester in Springfield/Mass. gegründet.
Seitdem gibt es die linksgelenkten sog. Springfield–RR. (Produktionsende 1930 mit Phant. I)
1925 ersetzte der NEW PHANTOM (I) den Silverghost, 1929 folgte der Phantom II.
1931 wurde Bentley erworben und die sog. Derby-Bentley ergänzten das Programm gut. Der kleinere 20 hp wurde 1929 durch den 20/25 ersetzt, der bis 1936 lief, gefolgt von 25/30.
1933 starb Henry Royce im Alter von 70 Jahren. Die Firma war schon lange Aktiengesellschaft.
Der großartige 12-Zylinder 7,3 Liter des Phantom III stellte 1935 die Spitzenleistung dar.
1939 bis 1945 baute Rolls Royce in allen Werken Flugmotoren.Nach 1945 wurde mit dem Übergangsmodell Wraith die Produktion wieder aufgenommen. Die Phantom folgten mit den Nummern IV-V und VI. Im kleinen Segment standen die Paralleltypen Rolls und Bentley zur Verfügung. Da alle ROLLS ROYCE bedeutend sind, soll hier nur DER genannt werden, der für alle steht: Der Rolls Royce SILVERGHOST in der sog. London-Edinburgh-Ausführung von 1912.



